Herz-Kreislauf-Check für Manager und Führungskräfte

Führungskräfte und Manager sind aufgrund des ständig wachsenden Leistungsdrucks überdurchschnittlichen Belastungen ausgesetzt. Dadurch steigt auch das Bedürfnis nach Ausgleich, Bewegung und Abbau von Stress. Regelmäßige sportliche Aktivität hilft, das Herzinfarktrisiko zu senken und die Lebenserwartung zu steigern. Im Vorfeld sind jedoch die Erkennung von Risikofaktoren und die Ermittlung der individuellen Leistungsgrenze wichtige Voraussetzungen.

Risiken und Nutzen kennen

Nur wer über seine Gesundheit Bescheid weiß, wer seine Blutdruck- und Cholesterinwerte kennt, hat es selbst in der Hand, potentiell gefährliche Entwicklungen zu entschärfen.

Um Krankheiten effektiv vorbeugen zu können, sind neben einer gesunden Lebensweise regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und die Abklärung von individuellen Risikofaktoren von Bedeutung. Doch trotz aller Präventionsprogramme kennen viele Menschen ihr individuelles Risikoprofil nicht, insbesondere nicht das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist der Mangel an Bewegung. Entgegen ihrer subjektiven Einschätzung bewegen sich die meisten Menschen zu wenig, um dadurch ausreichend postive Auswirkungen auf ihren Körper zu erzielen.
Dabei werden dem Sport heutzutage zahlreiche positive Wirkungen zugeschrieben: Neben positiven psychologischen Effekten wird nachweislich der Stoffwechsel positiv verändert, z.B. durch den ausgleichenden Einfluss auf den Insulinhaushalt und die Reduktion der Cholesterin-, Triglyzerid- und Harnsäurewerte. Das Körpergewicht kann reduziert, der Gefäßwiderstand verringert und sowohl Blutdruck als auch Thromboserisiko gesenkt werden.
Im Ergebnis nehmen die Leistungsreserven zu – gerade für berufsbedingt stark eingespannte Menschen ein effektiver Zugewinn an Energie und Ausdauer auch im Job.
Insgesamt führt regelmäßige sportliche Aktivität – das haben Studien innerhalb der letzten 40 Jahren eindeutig bewiesen – zu einer deutlichen Reduktion des Herz- Kreislauf-Risikos.

Herz-Kreislauf-Check für Manager und Führungskräfte

Sinnvolle kardiologische Vorsorgeuntersuchungen (Herz-Kreislauf-Check)

Eine Möglichkeit, Risikofaktoren zu erkennen und allgemein Aufschluss über den derzeitigen Gesundheitszustand zu erhalten, sind kardiologische Vorsorgeuntersuchungen. Für einen modernen und schonenden Herz-Kreislauf-Check werden dafür nicht mehr als zwei Stunden benötigt.

Der Basis-Check dient dabei der Aufdeckung (Früherkennung) von Krankheiten und Risikofaktoren. Präventive oder therapeutische Maßnahmen werden dann entsprechend der angegebenen  Anamnese, der körperlichen Untersuchung, den Laboruntersuchungen der wichtigsten Organsysteme und des Stoffwechsels sowie anhand der Ergebnisse der technischen Untersuchungen (Belastungs-EKG, Ultraschalluntersuchungen des Herzens und des Gefäßsystems) eingeleitet.

Der erweiterte Vorsorgecheck beinhaltet modernste Bildgebungsverfahren und weiterreichende Untersuchungstechniken, wie z.B. eine stressechokardiographische Untersuchung oder schnittbildgebende Verfahren (Magnetresonanztherapie des Herzens und Gefäßsystems sowie Computertomographie des Herzens ). Bestandteil des erweiterten Checks sind außerdem weitere Laborparameter, die eine spezifische Einschätzung des individuellen Risikoprofils ermöglichen.

Zusätzliche sportkardiologische Beratung

Ziel einer zusätzlichen sportkardiologischen Beratung ist es, Schaden vom Sporttreibenden abzuwenden und durch die Empfehlungen positive adaptive Veränderungen zu fördern.

Ebenso sollte die Sporttauglichkeit bei Vorerkrankungen im Sinne von pro und contra abgewogen werden, Leistungsgrenzen ermittelt und somit eine sichere Ausübung des Sports ermöglicht werden.

Die moderne Sportkardiologie bietet mit der Laktat-Stufendiagnostik in Kombination mit der Spiroergometrie die modernsten und präzisesten Messmethoden zur Erfassung der individuellen Leistungsfähigkeit. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen ermöglichen fundierte Aussagen über den aktuellen Leistungsstand, die Leistungsreserven und das individuelle Herz-Kreislauf-Risiko. Entsprechend lässt sich anhand der Daten ein Trainingsplan erstellen, der ein effektives und sicheres Training ermöglicht.

Foto ©panthermedia.net / Robert Kneschke

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